Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt: GEW kritisiert überstürzte Schulöffnungen; 05/2020

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GEW kritisiert überstürzte Schulöffnungen

Auch in Sachsen-Anhalt kritisiert die GEW, dass Planungen zur Schulöffnung nach dem Corona-Lockdown überstürzt und wenig durchdacht seien. Die gesamte Verantwortung für die Gestaltung des Schulalltags würde den einzelnen Schulleitungen aufgebürdet, Absprachen und Unterstützung fehlten. „Natürlich ist allen Beteiligten daran gelegen, dass die Schulen so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren. Die Gefahren auf diesem Wege sind jedoch erheblich“, erklärte dazu Eva Gerth, Vorsitzende der GEW Sachsen-Anhalt. Es brauche dringend eine Analyse, mit wie vielen Beschäftigten die nächsten Wochen eigentlich geplant werden könne. Klar sei schon jetzt, dass zu wenig Personal zur Verfügung stehe. Arbeitsschutz und Hygienemaßnahmen seien nicht flächendeckend gesichert. Und nicht zuletzt fehlt laut GEW auch ein Austausch des Ministeriums mit den Personalvertretungen und Lehrkräften: „Hier wird wichtige Erfahrung und Kompetenz bewusst ausgeschlagen“, kritisiert Gerth.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2020


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