Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Sachsen-Anhalt: Privat nicht mehr vor Staat; 05/2014

Privat nicht mehr vor Staat

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft hat ausdrücklich begrüßt, dass im Entwurf für ein neues sachsen-anhaltinisches Landesorganisationsgesetz der bisherige Privatisierungsvorrang gestrichen werden soll.

Kritisch äußert sich die Gewerkschaft zu einer stärkeren Kommunalisierung von Aufgaben. Diese sei in Zeiten einer zunehmenden Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung nur in Ausnahmefällen noch zweckmäßig. Die Kommunen sollten stattdessen als „Front-Office“ eingebunden werden, als Ort, an dem die BürgerInnen ihre Anträge (persönlich) stellen können. Bearbeitet und beschieden werden sollten diese Anträge nach Ansicht von ver.di in spezialisierten Landesbehörden für das gesamte Land, die als „Back-Office“ fungieren.

Quelle: Beamten-Magazin 05/2014


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